Štangl rallye 2008
Our veteran was placed at the first position in its category during traditional Auto Štangl Bohemia Rallye Historic.
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Prestigepreis
We got a prestigeous price of Accociation of French automobile museums during museums meeting 4. - 6. 7. 2008 in French city Mulhouse.
BMW
- Gustav Otto, Sohn des Erfinders vom Benzin-Motor (Ottomotor), der im Jahr 1911 Ottos Flugwerke gründete.
- Karl Rapp, Besitzer eines Werkes, welches Flugmotoren für die Armee der K.u.K. Doppelmonarchie (Österreich-Ungarn) baute.
- Franz Josef Popp, ein Mann, der Motoren für die Armee übernahm und zuallerletzt Kommittent von Karl Rapp. Er wurde in Wien geboren und seit seinem 15. Lebensjahr lebte er in Brno (Brünn), wo er studierte und einen Diplom-Ingenieur –Titel erlangte.

Im Jahr 1916 schlossen diese drei Herren die Rapp- und Otto-Werke in die Bayerischen Flugzeugwerke zusammen und im Jahr 1917 wurden sie Bayerische Motorwerke – BMW - umbenannt. BMW- Motoren verkörperten die damalige Höchsttechnik. Mit dem Motor BMW III flog die derzeitige Legende „roter Baron“ Manfred von Richtshofen, der mit dem berühmten roten Dreidecker mit schwarzen Zeichen flog. Die Flugzeuge mit einem BMW-Motor brachen viele Weltrekorde.
Das erste serienhergestellte Motorrad war im Jahr 1923 das Modell BMW R 32. Es handelte sich um die Konstruktion eines flachen Zweizylinders mit der Kupplung und dem Getriebe zusammen in einem Block und mit Achsübertragung der Antriebskraft auf das Hinterrad. Diese „Bayerische Konzeption“ wird bei den BMW-Motorrädern bis heute angewendet. Die BMW-Motorräder gewannen sechstägig im Jahr 1926 und Tourist Trophy auf der Insel Mann im Jahr 1939. Vor dem Krieg waren sie die Titelhalter von 206 Geschwindigkeits- und Weltrekorden.
Motorrad BMW R2 wurde in den Jahren 1931-36 hergestellt. Es handelt sich um Einzylinder-, Zweihundert-Kubik-, Viertakt-Motorrad mit einem Dreigang-Getriebe. Es wiegt 110 kg und erreicht eine Geschwindigkeit von 95 km/h. Es ist das kleinste Motorrad. Wenn auch mit lediglich 8 PS Leistung, wurde es im Jahr 1936 zum Titelhalter des Welt-Geschwindigkeits-Rekords von 246 km/h.
Motorrad BMW R 66. Motor ist ein Zweizylinder-, Viertakt-Boxer mit 600 ccm Hubraum. Die Motorleistung erbringt 30 PS, das Gesamtgewicht ist 187 kg und das Motorrad erreichte eine Geschwindigkeit von 145 km/h. Infolge seiner Leistung wurde dieses Motorrad häufig mit einem Beiwagen geliefert. Es verfügt über einen Rohrrahmen mit teleskopisch abgefedertem Vorder- und Hinterrad. Das Motorrad wurde in den Jahren 1938-41 hergestellt und kostete in der Solo-Ausführung 1 695 RM (ein Kilo Butter kostete 3,20 RM und 1 kg von diesem Motorrad 9 RM).
Automobil BMW 335 ist das allergrößte, stärkste und letzte Vorkriegsmodell BMW. Diese Wagen wurden seit 1939 gebaut. Lediglich die erste Produktionsphase bis Mai 39 wurde für den Verkauf vorgesehen, seit Mai 39 wurden die sämtlichen Wagen vom Staat abgenommen und wurden im diplomatischen Dienst eingesetzt und für Oberwürdenträger der Ministerien bestimmt. Der höchsten Beliebtheit erfreute sich dieses Modell auch bei Göbels, der diesen Wagen sehr gern selbst fuhr. Diese Modelle wurden mit dem Sechszylinder-Reihenmotor mit 3 500 ccm Hubraum, Leistung von 90 Pferdestärken und der Höchstgeschwindigkeit 150 km/h bestückt. Der Rahmen wird im Gegensatz zu den Zwei-Liter-Chassis um 114 mm verlängert und somit konnte der Motorraum ausreichend vergrößert werden. Die Hinterachse ist fest, mit zwei Stabfedern, die parallel laufend mit der Längenachse des Wagens angebracht waren, abgefedert, die Vorderachse wird auf der Basis einer charakteristischen Blattfeder, der Schwenkarme und den hydraulischen Stoßdämpfer konzipiert. Er verfügt über eine Kammsteuerung. Das Gewicht des Wagens beträgt 1 300 Kg. Die Modelle 335 sind charakteristisch durch ihre hinteren Griffe beim Zusatzkofferraum, die Quer-Verrippung der Motorhaube mit Dekorativleisten und großen, vollversenkten Scheinwerfern. Der Anschaffungspreis betrug 9 000 RM (die Reifen waren nicht im Preis inbegriffen, der Auftraggeber musste sie aufgrund der ungenügender Belieferung selbst bestellen). Die Modelle gab es überwiegend in der Ausführung von der viertürigen Limousine, in einer geringeren Anzahl wurden die zwei- und viertürige Cabriolets vertrieben. Sehr geschätzt werden auch Modelle, die auf Bestellung von den renommierten Karosseriefirmen angefertigt wurden. Von den Modellen 335 wurden 145 Stück gebaut. Davon waren insgesamt 118 viertürige Cabrios. Sie blieben nur vereinzelt erhalten und das ausgestellte Automobil in unserem Museum gehört zu den hochgeschätzten Liebhaberstücken.VW
Die Entwicklung des “Volkskwagens” = VW.
Ferdinand Porsche (1875 Vratislavice bei Liberec - 1951 Stuttgart) war ein hervorragender Konstrukteur, der durch die Konstruktionen von Hochhubraum-Rennwagen berühmt wurde – für Mercedes Benz 1923-1932 Kompressor-Achtzylinder SS, SSK, Rennwagen für Targo Florio, für die Autounion im Jahr 1934 Rennmonoposto einer revolutionären Konstruktion mit einem in der Mitte eingebauten Motor, manchmal auch “Silberpfeil” genannt. Seine Arbeit orientierte sich auch auf die Konstruktion eines „Volkswagens“ (1921 - 22 entwickelte er bei Austro – Daimler das Modell – “ Sascha ”, in den Jahren 1926-28 für Mercedes Benz Modelle W02, W15, im Jahr 1833 Das Projekt 32 für die Firma NSU). Im Jahr 1934 begegnete er Hitler. Sie waren im Bezug auf die Hitler-Vision eines Volkswagens (VW), die ebenfalls in den Unterlagen des Verkehrsministeriums und der Popaganda erschien, einer Meinung:
Der Volkswagen sollte 4-Meter-Länge und folgende Parametern haben:
- durchschnittlicher Verbbrauch nicht höher als 8 l / l00 km
- Dauer-Reisegeschwindigkeit 100 km/h
- Luftkühlung, damit im Winter das Wasser nicht einfriert
- Preis von maximal 1000 RM (Preis des BMW-Motorrads betrug 1600 RM )
- Plätze für 3 Erwachsene und 1 Kind
- ausreichender Kofferraum
- Möglichkeit eines Militär-Einsatzes

Sie waren wahrscheinlich Freunde. Der Überlieferung nach lud Porsche Hitler zu einem Abendessen ein, mit den Worten: „Ich habe für Sie eine Wurst und etwas Bier übrig gelassen. Kommt es Ihnen gelegen?“ Bei einer Fahrt von der russischen Front nahm Hitler Porsche in sein Flugzeug mit, anstelle eines von seinen Generalen. Er kommentierte dies mit den Worten „Generalen gibt es hier genug, Porsche nur einen einzigen“.
Im Jahr 1934 unterschrieb Porsche mit der Reichsautomobilunion einen Kontrakt über „die Motorisierung des deutschen Volkes auf der Grundlage der Gemeinschafsarbeit mit dem Einsatz vom besten Willen“.
Im Jahr 1936 war Porsche in den USA, wo er „die Massenherstellung“ von Automobilen studierte..
Die vom Staat geplante Jahresproduktion lag zwischen 300 000 und 500 000. Wagen. Um diesem anspruchsvollen Auftrag nachzukommen, nahm Porsche Versuche mit Zweitakt- und Viertakt, Reihen- und auch Boxer-Motoren vor. Der End-Motor war einfach genial. Der Motor VW 82 war ein luftgekühlter Vierzylinder, Viertakt, hinter dem Heck eingebaut. Die Konzeption wurde bis zu den 80-en Jahren mit unerheblichen Modifizierungen beim beliebten VW-Käfer bis 2003 angewendet. Im Zusammenhang mit dieser Konzeption spricht man über eine Freundschaft von Porsche und Hans Ledwinka, des Chefkonstrukteurs bei Tatra Kopřivnice, wo Porsche auch arbeitstätig war. Die Tatsache ist und bleibt, dass die VW-Modelle, die in den Jahren 1934-36 entwickelt wurden, dem Prototyp des Volkswagens Tatra V 570 aus den Jahren 1932 –1933, von Hans Ledwinka konstruiert, ähnlich sehen (erster Tatra mit Heckmotor – Zweizylinder-, flacher, luftgekühlter Motor mit 854 ccm Hubraum, bereits in damaliger Zeit eine Kammsteuerung). Dieser Mann befasste sich mit der Konstruktion eines Volkswagens bei Tatra bereits seit 1920.
Das Unternehmen Škoda Maladá Boleslav führte im Jahr 1932 die Prototypen des Volkswagen-Modells Š 932 (in doppelter Ausführung) vor, nach der gleichen Konzeption – Heck-, Vierzylinder-, flacher, luftgekühlter Motor, das mit seinem Vorderteil ebenfalls dem zukünftigen VW-Käfer und Mercedes-Benz 130 H wesentlich ähnelte.
Im Jahr 1936 stellte das Mercedes-Unternehmen die ersten Modelle der VW-Konzeption vor (V1, V2, V3), die durch ihre Form dem gemeinsamen Entwurf von Porsche und Hitler entsprachen und wurden demnächst zu den Modellen 130 H a 170 H entwickelt.
Im Jahr 1938 legte A. Hitler den Grundstein der VW-Werke, wo die KDF-Modelle hergestellt wurden. Die Abkürzung „KDF“ – Kraft durch Freude, stand für ein sehr umfangreiches Gemeinschafts-Programm und wurde zum Propaganda-Mittel. Es beinhaltete die Vollbeschäftigung, sportliche Betätigung, Erholungsaufenthalte, den Wagen für jeden, usw. Die Karoserien wurden von der Firma Ambi Put hergestellt, deren Betriebs-Aktien bereits vor ihrem Aufbau an diejenigen verkauft wurden, die beabsichtigten ein Automobil zu erwerben Sie waren also so eine Art Entnahmeschein für das Auto. Von diesen Aktien mit der Preishöhe von 990 RM wurden 330 000 in einem Gesamtwert von 280 Mil. RM verkauft. Manche Interessenten sparten 5 RM wöchentlich. In den Jahren 1938-39 wurde 210 Zivil-Wagen KdF (VW – 60) gebaut, die den Parteifunktionären zugeteilt wurden. Der Krieg schob den Automobilbau jedoch in den Hintergrund, auf das Fahrgestell KdF VW 82 baute man lediglich Kampffahrzeuge.
Nach dem Krieg blieben viele von nicht realisierten „Entnahmescheinen“ übrig, welche von dem Unternehmen anerkannt wurden und es lieferte an die Aktieninhaber den Nachkriegs-Käfer. .

KdF 82 (Kübelwagen – bei uns abgekürzt „Kaďour“ genannt) ist ein leichter Geländewagen mit dem Antrieb 2 x 4 (Heckantrieb), der zu den erfolgreichsten Kriegswagen gehörte. Die Konstruktion von Ferdinand Porschebesiegte die übrigen Marken (BMW, Mercedes, Adler und weitere) und war für den Militär-Einsatz bestimmt. Durch einige von seinen Eigenschaften übertraf er seinen amerikanischen Gegner Jeep Willis.
Die Karoserie ist freitragend auf einem Stützrahmen. Es wurde cirka 51 000 von diesen Fahrzeugen in verschiedenen Versionen gebaut und der Überlieferung nach war die gerechnete durchschnittliche Nutzungsdauer an der Front 3 Tage. Demzufolge war die Herstellung von einer hohen Wagen-Anzahl notwendig. Mit der steigenden Geschwindigkeit kam es zu vielen Vereinfachungen, z. B. Kotflügelschweißung zur Karosserie u. dgl.
Eine weitere „Wasserland“ - Version, unter Bezeichnung KdF 166 (Schwimmwagen – bei uns unter dem Beinamen “Wassermann”). Er hatte gleichartige Konstruktion wie Modell KdF 82, jedoch mit 4 x 4-Antrieb, unterschiedliche Karoserie, einen Zusatz-Klapp-Propeller für die Fahrt – Wasserfahrt. Er wurde in den Jahren 1942 – 1944 in der Gesamtstückzahl von knapp 14300 St.
- Mit dem Fahrgestell des Modells KdF 166 “ Wassermann ” (4 x 4) wurden in den Jahren 1941 – 1944 ebenfalls einige Serien von niedriger Anzahl gebaut, Kommandowagen Modell KdF 87 mit einer modifizierten Karoserie des zukünftigen „Käfers“.
- Mit dem Fahrgestell des Typs KdF 82 “ Kübelwagen - Kaďour “ (2 x 4) entstanden in einer niedrigen Anzahl die Versionen mit der Bezeichnung KdF 82 E und KdF 92 SS, ebenfalls mit einer modifizierten Karoserie des zukünftigen „Käfers“.
Es wurden insgesamt cirka 564 Militärwagen mit „Käfer“-Karoserie gebaut, während des gesamten Kriegs von den Zivil-„Käfern“ cirka gesamt 630 Stück hergestellt wurde.
Für den Typ KdF 82 bezahlte die Armee einen Betrag von 2780 RM, Wasserland- KdF 166 kostete 4 200 RM.
Kontakt
Foto: Luftaufnahme budovy

Die Adresse: 783 42 Slatinice 2
49º 33‘ 42‘‘ S
17º 05‘ 51‘‘ V
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Pronájem veteránů
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Mercedes Benz
Geschichte der Wagen Mercedes-Benz und der Weg zum ersten Automobil
Zu der charakteristischsten deutschen und gleichzeitig zweifelsfrei zu der bedeutendsten Welt-Marke unter den Automobilen gehört Mercedes-Benz. Vor allem liegt es daran, dass sich diese Autowerke, welche das erste Automobil hergestellten, der Produktion von hochwertigen Fahrzeugen aller Kategorien mit Beibehaltung der laufenden- und Produktionsanknüpfung, widmen.

Die Entwicklung des Verbrennungsmotors
Das erste Automobil wurde jedoch unerlässlich von der Entwicklung des ersten Viertakt-Verbrennungsmotors überholt. Dieser wurde im Jahr 1876 als ein Viertakt-Selbstzündermotor gemeinsam mit dem deutschen Ingeneuer Nikolaus August Otto (1832 - 1891 ) und E. Langen (1833 - 1895 ) entwickelt. Im Ausland wird bis heute die Bezeichnung Ottomotor benutzt, genauso, wie es bei einem Selbstzündermotor (Erdöl-) üblich ist, ihn Diesel-Motor nach seinem Erfinder Rudolf Diesel ( 1858 - 1913 ), von dem er im Jahr 1892 entwickelt wurde, zu nennen..
Und wiederholt war es das Unternehmen Daimler-Benz, das zum Vorkämpfer der Einführung von Diesel-Motoren bei den Pkws geworden ist. Der erste mit einem Diesel-Motor ausgestattete Pkw war im Jahr 1936 hergestellter Mercedes Benz 260.
Carl Benz, der Vater des ersten Automobils lebte in den Jahren 1844-1929. Er wurde in Karlsruhe geboren und nach seinem Studium hat er als Schlosser, später als Konstrukteur in Mannheim, gearbeitet. Etwas später hatte für ihn sein Schwiegervater eine kleine Werkstatt eingerichtet, die dank der Herstellung von Tabak-Pressmaschinen und Telefon-Geräten gut prosperierte. Benz beteiligte sich an dem Vertrieb von Dampf- und Gas-Motoren. Nach einer kleinen Explosion, die durch die Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften zustande kam, wandte er sich von den Gasmotoren ab und trat einen Weg zu der Verbesserung von Verbrennungsmotoren ein. Er erprobte verschiedenen Petroleum-, Destillat- und Leuchtgas-Gemisch. Da der Viertaktmotor patentgeschützt war, wandte er sich einem Zweitaktmotor zu. Er gründete mehrere Unternehmen und erreichte eine Produktion von bis an die 800 Stationärmotoren monatlich. (Stationärmotoren wurden beim Maschinenantrieb, zur Erzeugung von Elektroenergie, usw. angewendet.)
Die Idee eines selbstfahrbaren Fahrzeugs ließ ihn jedoch nicht ruhen. In diesen Jahren kamen in England und Frankreich die ersten Dampfkraftfahrzeuge. Allerdings waren sie robust und praktisch nutzungsbeschränkt. Seine erste Idee, eine Vierrad-Kutsche mit einem Verbrennungsmotor, vermochte er nicht zu realisieren, da kein sicheres Lenksystem der zwei Vorderräder vorhanden war. Demzufolge war der Erste Wagen ein „Dreirad“. Für den ersten Wagen verwendete er einen kleinen hochtourigen, wassergekühlten Einzylinder-, Viertakt-Motor mit einer Hochspannungszündspule. (Ottomotor) Benz war auch bei der Firma OTTO beschäftigt. Erste Probefahrten unternimmt er auf dem Betriebsgelände im Jahr 1885 und seit 29. Januar des Jahres 1886 wurde dieser Wagen patentiert.

Die erste Fernfahrt auf dem Automobil – genannt Benz-Dreirad –wurde von einer Frau unternommen. Bertha Benz, seine Ehefrau mit ihren beiden Söhnen, fuhr ohne Wissen ihres Ehemannes in eine 100 km entfernte Stadt um ihre Oma zu besuchen. Diese Fernfahrt absolvierte sie ohne großen technischen Schwierigkeiten (lediglich den Lederbelag der Bremsklötze musste erneuert werden.) Zum Problem wurde unterwegs die Beschaffung des Brennstoffes – des Benzins. Es war in dieser Zeit ausschließlich in den Apotheken und Drogerien erhältlich.
Es folgte eine Entwicklung der Steuerung, des Getriebes, der Räder, des Motor-Vergasers, der Reifen und anderes Auto-Zubehörs. In vielen Bereichen ist der Primat von Karl Benz nicht anzuzweifeln (Vergaser-Schwimmer, Mehr-Zylinder-Motor, usw.) Es helfen ihm oder unter seiner Leitung wachsen auch weitere Vorkämpfer und zukünftige Gründer der kommenden deutschen Automobilwerke (Horch und später auch Porsche).
Im Jahr 1900 verkaute das Unternehmen Benz 603 Wagen und wurde zum größten Automobilwerk der Welt. In den Zeiten der Krise, im Jahr 1926, schloss es sich mit der Firma Daimler zusammen und das Firmenlogo Benz wurde auf bis heute verwendetes Mercedes Benz erweitert.
Gottlieb Daimler (1834-1900) baute sein erstes Automobil im gleichen Jahr wie Carl Benz. Beide haben sich weder gegenseitig gekannt, noch wussten sie über das Vorhaben des Anderen. Gemeinsam mit dem Konstrukteur Maybach (später fabrizierte die Luxuswagen Maybach) arbeitete er in einem Gewächshaus bei der Daimler-Villa, welches bis heute im Bad Cannstatt, der heutigen Stuttgarter Vorstadt, erhalten blieb. Sie perfektionierten den Benziner-Motor, einen Viertakt-Einzylinder mit 1,76-Liter und 0,25 PS Leistung. (Ottomotor I - Daimler arbeitete in der Vergangenheit beim Konstrukteur Otto). Aufgrund seiner Gestallt und der langgezogenen Form, wurde er „Standuhr“ genant. Der Erste Wagen mit diesem Motor war eigentlich ein Zweirad, also ein Motorrad (Reitwagen, Einspurkraftwagen mit Motor. Daimler und Maybach verwendeten den Verbrennungsmotor nicht nur zum Wagenantrieb, sondern auch zum Antrieb von Schiffen (das erste Motorschiff der Welt mit einem Benziner-Motor hie Neckar – nach einem Fluss, der durch Stuttgart fließt) und Luftschiffen. (Zeppelin)
Im Jahr 1886 konstruierte Daimler bereits ein Vierradfahrzeug (seiner Ähnlichkeit mit Kutschen nach, Motorkutsche oder Motorwagen genannt). Daimler gründete in mehreren Ländern Betriebe für den Bau von Motoren, welche er dann an andere Automobilwerke auslieferte (Peugeot). Ein Unternehmen gründete Daimler in England, wo diese Marke bis heute existiert und ähnlich bekannt ist auch Firma Austro-Daimler in Österreich. Im Jahr 1897 kaufte er in Stuttgart /Unterturkheim/ ein großes Grundstück und errichtete dort ein Automobilwerk. Einige von den ursprünglichen Gebäuden stehen bis zur heutigen Zeit und es werden hier Daimler Benz-Motoren gebaut. Vor diesem Fabrik-Gelände wurde im Jahr 2006 völlig neues Repräsentativ-Museum der Mercedes-Benz-Automobile eröffnet.
Jellinek von Uherský Brod und der Name Mercedes
Ein weiterer Mann von Bedeutung in der Automobilgeschichte war Emil Jellinek (1853-1917), der als Sohn eines Rabbis bei Uherský Brod geboren wurde. Später wurde zum Generalkonsul in der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn in Nizza, Auto-Händler und Rennfahrer. An den Auto-Rennen nahm er unter dem Pseudonym „Herr Mercedes“ teil, wobei dieser Name seiner erstgeborenen Tochter angehörte. Er kaufte von Daimler 36 Wagen, die dann Maybach nach seinen Anforderungen baulich ausbesserte. Zu diesem Zeitpunkt war es ein Viertel der Produktion der gesamten Daimler-Werke. Diese Wagen verkaute er erneut unter der Marke „Mercedes“. Diesen Namen meldete er zum Patent an und nach einem beträchtlichen Geschäftserfolg wurde er zum Generalgeschäftsvertreter des Unternehmens. Seit dem Jahr 1905 wurde der Name „Mercedes“ für die gesamte Produktion von Daimler geführt.
Gegenwärtiges Mercedes-Zeichen wird seit 1926 verwendet und besteht aus dem Namen „Mercedes“ ( Name der Tochter von Händler Jellinek), dem Namen „Benz“ (Konstrukteur des ersten Automobils der Welt) und dem Dreizack-Stern. (Daimler-Zeichen mit der Bedeutung: Unsere Motoren werden „die Luft“ – obere Zacke, „das Wasser“ und „die Erde“ erobern – zwei untere Zacken)
Die Mercedes-Wagen gehören zu den traditionell prestigeträchtigen bewährten Automobilen nicht nur im Bereich des Personenkraftverkehrs, das Unternehmen deckt sogar eine ganze Breite der gesamten gegenwärtigen Automobil-Produktion. (Nutzfahrzeuge, Busse, spezielle Wagen – z.B. Papamobil, ein Wagen für den Papst und weitere Regierungs- und Diplomaten-Fahrzeuge ). Die Marke Mercedes hält hervorragend auch in der meist prestigeträchtigen Formel 1-Klasse stand.
Die Ära der ”Kutschen“ der Jahrhundertwende wurde bei Benz und auch bei Daimler von der Produktion von starken und robusten Wagen abgelöst, die für eine kleine Gruppe wohlsituierten Kunden bestimmt waren.
Die 30er Jahre, Mittelklasse-Kategorie
Mercedes-Benz 200 (8/38 PS, W02) und Modell Stuttgart 260 (10/50 PS, W11) 1926-1933
Das Einsteiger-Serien-Modell Mercedes Benz, nach dem Zusammenschluss dieser beiden Automobilwerke, war der Typ Mercedes-Benz 8/38 mit Firmenzeichen W02. Er wurde seit 1926 bis 1933 mit diesem Motor mit 2000 ccm Hubraum und auch stärkerem Motor mit 2600 ccm Hubraum (W11 L) hergestellt. Es wurden über 20 000 Wagen gebaut, einschließlich der kleinen Lkws und Kampffahrzeuge. Der Rahmen bestand aus dem pressgeformten U-Profil und beide festen Achsen wurden mit Langblattfedern abgefedert. Die Bremsen waren mechanisch bei allen vier Rädern. Es handelte sich um das erste Mittelklasse-Fahrzeug der Firma Mercedes Benz nach dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen. Erschwinglich war auch der Preis zwischen 6 000 und 9 500 RM (Die Vorgänger-Modelle mit 4 und 6-Liter Motoren kosteten 14-28 000 RM – Reichsmark). Und trotzdem war es ein wenig teurer als die Konkurrenzmarken (Opel, Adler und Ford), die es jedoch durch seine Betriebssicherheit übertraf. Viele Jahre war Mercedes-Benz Stuttgart 200 das verkauferfolgreichste Mercedes-Modell. An der Entwicklung dieses Wagens war auch Ferdinand Porsche beteiligt. Seit 1930 wurde dieser Wagen mit einem halbautomatischen Getriebe mit Vorwahl der 4. Geschwindigkeitsstufe ausgestattet (zwischen der 3. und 4. Geschwindigkeitsstufe schaltete man – Vorwahl des Getriebegangs – ohne Kupplungsausschaltung und die Geschwindigkeitsstufe schaltete bei der Gaspedal-Lockerung automatisch um). Das Modell wurde mit Holz- oder Stahl-Radspeichen geliefert. Es wurde in allen Pkw-Ausführungen gebaut (Cabriolet A, B, C, D, Limousine, Tourenwagen und auch Pullmann), als Militär-Geländewagen und ebenfalls als kleines Nutzfahrzeug. Dieser Wagen wurde mit Beliebtheit als Taxi eingesetzt.
Karoserie-Arten:
- Limousine - zwei- oder viertürig, vier- oder mehrsitzige Karoserie mit einem Festdach. Dachoberteil wird manchmal aus Kunstleder mit Isolierschichten hergestellt, die im Sommer die Überhitzung des Innenraums verhindern. Alle Modelle waren bereits mit einer einstellbaren Kipp-Vorderscheibe, durch die eine Lüftung ohne Durchzug gesichert wird, ausgestattet.
- Pullman-Limousine – verlängerte viertürige, sechs- siebensitzige Karoserie, ergänzt um eine Trennwand hinter dem Fahrer
- Roadster ist ein zweisitziger Sportwagen mit kleinen Türen, die das Ein- und Aussteigen erleichtern oder völlig ohne Türen, lediglich mit einer niedrigeren Karoserielinie beim Einstiegsbereich. Die Windschutzscheibe kann man auf die Motorhaube kippen, damit sie den Luftwiederstand nicht steigert. Er wurde ausschließlich in kleinen Serien hergestellt und manchmal von renommierten Karoserie-Firmen (z. B. Reuter Stuttgart, Graber, Sodomka-Vysoké Mýto) individuell gebaut.
- Cabriolet A (auf üblichem oder verlängertem Fahrgestell ) ist eine zweitürige, zweisitzige Sport-Karoserie mit einem Schwenkdach. Meistens geht es um eine Kleinserien-Luxus-Leder-Ausführung, Kleinserien-Ausführung oft mit vielen Extras auf die Wünsche des Kunden eingestellt. Der Kofferraum und das Dach sind oft einförmig, vordere Kotflügel sind aerodynamisch geformt und mit den Trittstufen verbunden. Bei einigen Modellen gibt es hinter den Vordersitzen einen Notsitz für noch einen Mitfahrenden. Bei einigen Wagen ist dieser erst nach der Öffnung des Kofferraums zugänglich. (s.g. Schwiegermuttersitz).
- Cabriolet B (Langausführung) ist eine zweitürige, viersitzige Karoserie mit vier Seiten-Türfallfenstern. Es handelt sich hier um einen luxuriösen Repräsentativ-Wagen.
- Cabriolet C (Kurzausführung) - ein zweitüriges viersitziges Cabrio mit zwei Seitenfenstern
- Cabriolet D - viertürig und viersitzig
- Cabriolet F - viertürig, sechs- bis siebensitzig
- Tourenwagen ( Faeton ) ist eine offene viersitzige, zwei- oder viertürige Karoserie mit einem leichten Faltstoffverdeck und Fenstern, die in den Türen eingesetzt werden.
Mercedes Benz 170 (W15) Sechszylinder – wurde seit 1931 bis 1935 hergestellt. Er war das Nachfolger-Modell der Mittelklasse mit den Vertriebspreisen von 4 bis 6 000 RM. Dieser Wagen wurde von den Konstrukteuren Hans Niebel entworfen. Er hat Trapez-Fahrgestellrahmen mit Quadratquerschnitt, die Vorderachse mit zwei Langblattfedern mit Hebel-Öldruckstoßdämpfer abgefedert, die Hinterachse ist schwenkbar mit einem Paar Spiral-Schraubenfeder und hydraulischen Stoßdämpfern. Die Bremsen sind Einkreis- Flüssigkeitsbremsen bei allen vier Rädern. Die Handbremse ist mechanisch. Der Sechszylinder-Motor verfügt über 32 PS. Diese Modelle waren standardmäßig mit dem Lenkschloss ausgestattet. Er wurde meist in der viertürigen Limousine-Ausführung und der Ausführung Cabriolet C, welches sehr beliebt war, hergestellt. Zweisitzige Karoserie Roadster und Cabriolet A waren exklusiver und teurer. Begehrt waren auch die Nutzfahrzeuge, die direkt auf dieses Fahrgestell gebaut wurden.
Mercedes Benz 200 (W21) Was die Konstruktion, das Modell Stuttgart und den Motor-Hubraum anbelangt, war er direktes Nachfolger des Vorgänger-Modells. Er wurde seit 1933 bis 1937 hergestellt. Er war für die Mittelklasse bestimmt, was sich in dem Angebot der Karoserie-Modelle spiegelte. Neben den kurzen Fahrgestellen mit zweisitzigen Sport- Cabriolets A und C und Roadster wurde auch mit der Herstellung der verlängerten Version mit der Achsweite über 3 Meter begonnen, die eine Konstruktion von gemütlichen viersitzigen Limousinen und komfortablen Cabriolets B ermöglichte. Bei diesem Typ sind bereits mehrere luxuriöse Einzelteile zu erkennen, wie hochwertigere Holzverzierung, Holz-Armaturenbrett, geräumiger Kofferraum mit der Möglichkeit ein spezielles Reisegepäck, welches nach der Innenweite dieses Raums angefertigt wurde, zu zukaufen. Zwei Reserveräder wurden in die vorderen Kotflügel umgelagert, was die Vergrößerung des Gepäckraums ermöglichte.
Das luxuriöse bei diesem Modell sollte auch die Tatsache unterstreichen, dass es nicht in der Ausführung Taxi und Nutzfahrzeug erhältlich war.
Technisch unterscheidet sich Typ 200 nicht von seinem Vorgänger, auer eines stärkeren Motors mit der 40 PS Leistung. Karoserie wird selbstverständlich weiterentwickelt und das sogar während der einzelnen Jahre. Das Modell 200 wird als verliebenswert beschrieben, auch dank seinem günstigen Preis, der den Preis vom Modell Stuttgart nicht überstieg. Die Karoserien mit verlängertem Fahrgestell waren sehr beliebt. Es wurde im Jahr 1936 bei diesem Modell, dem ersten Pkw überhaupt, mit dem Einbau von einem Diesel-Motor mit 2600 ccm Hubraum begonnen. In dieser Ausführung kennt man lediglich die sechssitzigen Limousinen, die als Taxis eingesetzt wurden.
Durch die Verlängerung des Rahmens und hochwertige Ausstattung der Karoserie wurde das Gewicht dermaßen erhöht, sodass die Zweiliter-Motoren für diesen Wagen mit verlängerten Rahmen nicht ausreichend leistungsfähig waren. Aus diesem Grund war die Produktion dieses Modells nicht so hoch, es wurde insgesamt lediglich 4 100 dieser Wagen gebaut und somit werden sie als Sammlerstücke begehrt. Der Motor wurde demnächst durch eine stärkere Version mit Hubraum von 2 300 ccm ersetzt. Dieses stärkere Modell MB 230 – W143 wurde in einer Stückzahl von über 15 000 gebaut. Seine erneuerte Version mit einem Mittelrohrrahmen aus ovalen Profilen (W153) wurde auch lange Zeit nach dem Krieg gebaut
Mercedes Benz 130 H/170H - Mercedes Benz mit Heckmotor
Die Konzeption eines Volks-Wagens war ein Staatsauftrag, um den sich alle Automobilwerke bemühten. Die Bedingung war 4m-Länge, Geschwindigkeit 100 km/h, Motor hinter dem Heck, mindestens dreisitzige Karoserie und Preis, der mit den Preisen von besseren Motorrädern (990 RM) vergleichbar wäre.
Der Heckmotor (also bei Mercedes Benz-Wagen Bezeichnung H) war auch für die Entwicklung der Stromlinien-Karoserien viel versprechend. Diese ermöglichten niedrigeren Luftwiederstand, dadurch höhere Geschwindigkeit und somit die völlige Auslastung der neu gebauten Autobahnen in Deutschland. Im Jahr 1936 stellte die Firma Mercedes, als erstes Automobilwerk, die ersten Modelle der VW-Konzeption (V1, V2, V3), die aus den Typen 130 H und Nachfolger 170 H ergingen. Die Volkswagen-Prototypen (KdF) wurden ebenso in den Entwicklungswerkstätten Daimler-Benz hergestellt.
Mercedes Benz 130 H ist einer der ersten seriengebauten Automobile der Welt mit einem Heckmotor. Er wurde seit 1934 bis 1936 gebaut. Der Wagen verfügt über einen wassergekühlten Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor mit 1299 ccm Hubraum und Leistung von 26 PS. Der Motor wird hinter dem Heck eingebaut und das Schaltgetriebe davor. Er ist mit Flüssigkeitsbremsen bei allen vier Rädern ausgestattet. Das Gewicht des Wagens beträgt 980 kg.
Mercedes Benz 290 (W18) und 320 (W142)
Die Modelle Mercedes Benz 290 und 320 verkörperten die Nachfolger der Mercedes-Konstruktion 200. Sie wurden seit 1932 bis 1936 (MB290) und seit 1937 bis 1940 (MB 320) hergestellt. Der Stahlrahmen aus geschlossenen Stützen mit rechteckigem Querschnitt blieb erhalten. Abweichend ist die Vorderachse-Konstruktion, wo das höhere Motor-Gewicht durch Schwenkarme mit Federn, anstatt der oberen Blattfeder, kompensiert wird. Zur Hauptänderung wird die Steigerung des Motor-Hubraums auf 2900/3200 und später auf 3 400 ccm. Es handelte sich um einen Luxus-Wagen, der meist nach der Bestellung mit vielen luxuriösen Komponenten hergestellt wurde. Bei diesen Modellen kann man hohe Variabilität bemerken, die durch verschiedene Anforderungen des Auftraggebers bedingt ist. Die Modelle waren für die obere Gesellschaftsklasse bestimmt, mit den Preisen von 10 000 bis zu 15 000 RM, nunmehr der doppelte Preis im Vergleich zu den Modellen MB 200. Auf das herkömmliche Fahrgestell wurde sportliches Cabriolet und Coupé gebaut, auf das verlängerte Fahrgestell bereits ein volles Karoserie-Angebot, einschließlich des Vorführungs-Cabriolets F. Diese Wagen waren geräumig und komfortabel. Sie waren für die Fernstrecken bestimmt und die hohe Geschwindigkeit hat das Fahren auf hochwertigen geraden Strecken beansprucht. Es war die Ära der Errichtung von den ersten Autobahnen. In Anbetracht der Leistung von 80 PS, diente es auch als Ambulanzwagen oder Militärfahrzeug.
Zum kläglich berühmten Mercedes Benz-Modell wurde Mercedes Benz 320 Cabriolet B, vermutlich der Wagen, in dem zum Zeitpunkt des Anschlags der Reichsprotektor Reinhard Heydrich saß.
In die berühmteste Ära der Mercedes-Vorkriegsproduktion gehören zweifellos Modelle Mercedes Benz 500 K, 540 K und 770. Es handelt sich hier um hubraumhöchste Vorkriegstypen. Sie alle waren luxuriös, nach individuellen Wünschen gebaut, einige von ihnen waren dann später auch vollgepanzert. Sie waren mit Achtzylinder-Motoren bestückt, die beim Einsatz von der Anlasspumpe eine Leistung von 160 und 180 PS bei Typen 500 und 540 und von 230 PS beim Typ 770 erbrachten. Mit diesem überfüllten Motor wurden lediglich allein große Vorführungs- und gepanzerte Karoserien hergestellt.
Automobil-Geschichte – Entsehen des Mercedes Benz
1876 – Entwicklung des Brennkraftmotors - Nikolaus August Otto (1832 - 1891)
1885 – Erstes Dreirad-Automobil - Carl Benz (1844-1929)
1886 – Erstes Vierrad-Automobil - Gottlieb Daimler (1834-1900)
1888 – Erste Automobil-Fernfahrt - Berta Benz
1897 – Entwicklung des Diesel-Motors - Rudolf Diesel ( 1858 - 1913 ),
1905 – Patentierung des Namens Mercedes
1926 – Zusammenschluss der Unternehmen Daimler und Benz
Zeichen:
Mercedes – der Name der Tochter von Rudolf Jellinek
Benz – der Name vom Gründer des Automobilunternehmens - Dreizack-Stern - Daimler-Zeichen – Wasser, Erde und Luft wird erobert
1936 – Erster Pkw mit Diesel-Motor - Mercedes Benz 260 D
Das Museum
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Im renovierten Landgut aus dem Jahre 1850 im Kurort Slatinice im Olmützer Bezirk finden Sie Geschichte, Entspannung, Sport, Unterhaltung und können auch vieles kennenlernen. Auf der Fläche von 400 m2 finden Sie die Oldtimer-Sammlung der Automobile und Motorräder (Mercedes Benz, BMW, KdF), überwiegend aus den 30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und eine ganze Menge von zeitgemäßen Artefakten.
Sie werden gefesselt von der Kulisse der zeitgemäßen Stadt Olomouc, der Autowerkstatt mit Tankstelle aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und auch der Landscheune mit einem Oldtimer, unter dem Stroh „gelagert“ und umgeben von Landwirtschaftswerkzeug unserer Großväter. In den Schaufenstern finden Sie Wagenmodelle, historisches Werkzeug und auch Darstellung der alten Automobiltechnik.
Das audiovisuelle Programm von bis zu 6 Stunden unterweist Sie über die Entwicklung der Automobilgeschichte (und Marke Mercedes Benz).
Das Museum mit seinen Exponaten ist kein typisches Museum, sondern ein lebendiger Organismus. Die in diesem Museum ausgestellten Wagen und Motorräder sind fahrbar oder werden repariert, damit sie vollständig fahrbar werden. Wir bitten um Verzeihung, wenn sich ausgerechnet bei Ihrem Besuch das Automobil in der Werkstatt, beim Oldtimer-Wettbewerb befindet oder gerade eine glückliche Braut ihrer strahlenden Zukunft entgegen fährt.
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Der Grundpfeiler der Sammlung ist in der Komposition von Mercedes Benz 200 W 21 aus den Jahren 1933 – 1936 verkörpert. Es handelt sich um die komplexeste Weltkollektion von Automobilen dieser Baureihe mit beinahe kompletter Austellung von verschiedenen Karosseriemodellen (Cabriolet A, B, C, Roadster, Limousine).
Zu dem wertvollsten Exemplar gehört Mercedes Benz 200 Cabriolet B, der seit der Anschaffung im Jahr 1936 im Familienbesitz blieb. Dieses Automobil verfolgt die Geschichte der Familie und diese war oftmals sehr dramatisch (II. Weltkrieg, Nationalisierung 1948, Zeit des Sozialismus, Wiedereinführung des Kapitalismus 1989, Hochwasser 1997). Mercedes Benz wird ebenfalls durch ältere Exemplare wie W 02 und W 11 Stuttgart und Luxus-Modelle Mercedes Benz 320 W 142 repräsentiert.
Die Marke Mercedes Benz wird ebenfalls durch ältere Exemplare wie W 02 und W 11 Stuttgart und Luxus-Modelle Mercedes Benz 320 W 142 repräsentiert.
Mercedes Benz 320 Cabriolet B ist identisch mit dem Wagen, in dem am 27. 5. 1942, zum Zeitpunkt des Attentates, der stellvertretende Reichsprotektor Reinhard Heydrich saß.
Bemerkenswert und wertvoll sind die Modelle Mercedes Benz 130 H und 170 H. Es handelt sich um die Konstruktion eines Automobils mit Heckmotor, welches am staatlichen Auftragswettbewerb über die Produktion eines „Volkswagens“ teilgenommen hat.
Die jüngere Vergangenheit der Automobilwerke Daimler Benz können Sie an einem eleganten Modell 190 SL aus dem Jahr 1962 bewundern.
Die Marke BMW repräsentieren die ruhmvollen Motorräder BMW R2 und R12. Die BMW-Motorräder mit Gegenzylindern und Übertragung der Antriebskraft durch Kreuzwelle auf das Hinterrad werden bis heute hergestellt.
In der Exposition finden Sie eines der ersten und gleichzeitig kleinsten Automobile der BMW-Werke – das in Lizenz produzierte Modell BMW DIXI- und zugleich den größten und letzten Vorkriegswagen BMW 335 – den sogenannten Autobahnkurier.
Die Marke VW wird durch den Militär-Wagen KdF 82 aus dem Jahr 1940 vertreten. Es handelt sich dabei um eine Konstruktion von Herrn Ferdinand Porsche, in Liberec geboren.
Die Zivil-Variante dieses Automobils – VW „Käfer“ – wurde zum meistverkauften Zivilwagen der Welt.

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