VW
Die Entwicklung des “Volkskwagens” = VW.
Ferdinand Porsche (1875 Vratislavice bei Liberec - 1951 Stuttgart) war ein hervorragender Konstrukteur, der durch die Konstruktionen von Hochhubraum-Rennwagen berühmt wurde – für Mercedes Benz 1923-1932 Kompressor-Achtzylinder SS, SSK, Rennwagen für Targo Florio, für die Autounion im Jahr 1934 Rennmonoposto einer revolutionären Konstruktion mit einem in der Mitte eingebauten Motor, manchmal auch “Silberpfeil” genannt. Seine Arbeit orientierte sich auch auf die Konstruktion eines „Volkswagens“ (1921 - 22 entwickelte er bei Austro – Daimler das Modell – “ Sascha ”, in den Jahren 1926-28 für Mercedes Benz Modelle W02, W15, im Jahr 1833 Das Projekt 32 für die Firma NSU). Im Jahr 1934 begegnete er Hitler. Sie waren im Bezug auf die Hitler-Vision eines Volkswagens (VW), die ebenfalls in den Unterlagen des Verkehrsministeriums und der Popaganda erschien, einer Meinung:
Der Volkswagen sollte 4-Meter-Länge und folgende Parametern haben:
- durchschnittlicher Verbbrauch nicht höher als 8 l / l00 km
- Dauer-Reisegeschwindigkeit 100 km/h
- Luftkühlung, damit im Winter das Wasser nicht einfriert
- Preis von maximal 1000 RM (Preis des BMW-Motorrads betrug 1600 RM )
- Plätze für 3 Erwachsene und 1 Kind
- ausreichender Kofferraum
- Möglichkeit eines Militär-Einsatzes

Sie waren wahrscheinlich Freunde. Der Überlieferung nach lud Porsche Hitler zu einem Abendessen ein, mit den Worten: „Ich habe für Sie eine Wurst und etwas Bier übrig gelassen. Kommt es Ihnen gelegen?“ Bei einer Fahrt von der russischen Front nahm Hitler Porsche in sein Flugzeug mit, anstelle eines von seinen Generalen. Er kommentierte dies mit den Worten „Generalen gibt es hier genug, Porsche nur einen einzigen“.
Im Jahr 1934 unterschrieb Porsche mit der Reichsautomobilunion einen Kontrakt über „die Motorisierung des deutschen Volkes auf der Grundlage der Gemeinschafsarbeit mit dem Einsatz vom besten Willen“.
Im Jahr 1936 war Porsche in den USA, wo er „die Massenherstellung“ von Automobilen studierte..
Die vom Staat geplante Jahresproduktion lag zwischen 300 000 und 500 000. Wagen. Um diesem anspruchsvollen Auftrag nachzukommen, nahm Porsche Versuche mit Zweitakt- und Viertakt, Reihen- und auch Boxer-Motoren vor. Der End-Motor war einfach genial. Der Motor VW 82 war ein luftgekühlter Vierzylinder, Viertakt, hinter dem Heck eingebaut. Die Konzeption wurde bis zu den 80-en Jahren mit unerheblichen Modifizierungen beim beliebten VW-Käfer bis 2003 angewendet. Im Zusammenhang mit dieser Konzeption spricht man über eine Freundschaft von Porsche und Hans Ledwinka, des Chefkonstrukteurs bei Tatra Kopřivnice, wo Porsche auch arbeitstätig war. Die Tatsache ist und bleibt, dass die VW-Modelle, die in den Jahren 1934-36 entwickelt wurden, dem Prototyp des Volkswagens Tatra V 570 aus den Jahren 1932 –1933, von Hans Ledwinka konstruiert, ähnlich sehen (erster Tatra mit Heckmotor – Zweizylinder-, flacher, luftgekühlter Motor mit 854 ccm Hubraum, bereits in damaliger Zeit eine Kammsteuerung). Dieser Mann befasste sich mit der Konstruktion eines Volkswagens bei Tatra bereits seit 1920.
Das Unternehmen Škoda Maladá Boleslav führte im Jahr 1932 die Prototypen des Volkswagen-Modells Š 932 (in doppelter Ausführung) vor, nach der gleichen Konzeption – Heck-, Vierzylinder-, flacher, luftgekühlter Motor, das mit seinem Vorderteil ebenfalls dem zukünftigen VW-Käfer und Mercedes-Benz 130 H wesentlich ähnelte.
Im Jahr 1936 stellte das Mercedes-Unternehmen die ersten Modelle der VW-Konzeption vor (V1, V2, V3), die durch ihre Form dem gemeinsamen Entwurf von Porsche und Hitler entsprachen und wurden demnächst zu den Modellen 130 H a 170 H entwickelt.
Im Jahr 1938 legte A. Hitler den Grundstein der VW-Werke, wo die KDF-Modelle hergestellt wurden. Die Abkürzung „KDF“ – Kraft durch Freude, stand für ein sehr umfangreiches Gemeinschafts-Programm und wurde zum Propaganda-Mittel. Es beinhaltete die Vollbeschäftigung, sportliche Betätigung, Erholungsaufenthalte, den Wagen für jeden, usw. Die Karoserien wurden von der Firma Ambi Put hergestellt, deren Betriebs-Aktien bereits vor ihrem Aufbau an diejenigen verkauft wurden, die beabsichtigten ein Automobil zu erwerben Sie waren also so eine Art Entnahmeschein für das Auto. Von diesen Aktien mit der Preishöhe von 990 RM wurden 330 000 in einem Gesamtwert von 280 Mil. RM verkauft. Manche Interessenten sparten 5 RM wöchentlich. In den Jahren 1938-39 wurde 210 Zivil-Wagen KdF (VW – 60) gebaut, die den Parteifunktionären zugeteilt wurden. Der Krieg schob den Automobilbau jedoch in den Hintergrund, auf das Fahrgestell KdF VW 82 baute man lediglich Kampffahrzeuge.
Nach dem Krieg blieben viele von nicht realisierten „Entnahmescheinen“ übrig, welche von dem Unternehmen anerkannt wurden und es lieferte an die Aktieninhaber den Nachkriegs-Käfer. .

KdF 82 (Kübelwagen – bei uns abgekürzt „Kaďour“ genannt) ist ein leichter Geländewagen mit dem Antrieb 2 x 4 (Heckantrieb), der zu den erfolgreichsten Kriegswagen gehörte. Die Konstruktion von Ferdinand Porschebesiegte die übrigen Marken (BMW, Mercedes, Adler und weitere) und war für den Militär-Einsatz bestimmt. Durch einige von seinen Eigenschaften übertraf er seinen amerikanischen Gegner Jeep Willis.
Die Karoserie ist freitragend auf einem Stützrahmen. Es wurde cirka 51 000 von diesen Fahrzeugen in verschiedenen Versionen gebaut und der Überlieferung nach war die gerechnete durchschnittliche Nutzungsdauer an der Front 3 Tage. Demzufolge war die Herstellung von einer hohen Wagen-Anzahl notwendig. Mit der steigenden Geschwindigkeit kam es zu vielen Vereinfachungen, z. B. Kotflügelschweißung zur Karosserie u. dgl.
Eine weitere „Wasserland“ - Version, unter Bezeichnung KdF 166 (Schwimmwagen – bei uns unter dem Beinamen “Wassermann”). Er hatte gleichartige Konstruktion wie Modell KdF 82, jedoch mit 4 x 4-Antrieb, unterschiedliche Karoserie, einen Zusatz-Klapp-Propeller für die Fahrt – Wasserfahrt. Er wurde in den Jahren 1942 – 1944 in der Gesamtstückzahl von knapp 14300 St.
- Mit dem Fahrgestell des Modells KdF 166 “ Wassermann ” (4 x 4) wurden in den Jahren 1941 – 1944 ebenfalls einige Serien von niedriger Anzahl gebaut, Kommandowagen Modell KdF 87 mit einer modifizierten Karoserie des zukünftigen „Käfers“.
- Mit dem Fahrgestell des Typs KdF 82 “ Kübelwagen - Kaďour “ (2 x 4) entstanden in einer niedrigen Anzahl die Versionen mit der Bezeichnung KdF 82 E und KdF 92 SS, ebenfalls mit einer modifizierten Karoserie des zukünftigen „Käfers“.
Es wurden insgesamt cirka 564 Militärwagen mit „Käfer“-Karoserie gebaut, während des gesamten Kriegs von den Zivil-„Käfern“ cirka gesamt 630 Stück hergestellt wurde.
Für den Typ KdF 82 bezahlte die Armee einen Betrag von 2780 RM, Wasserland- KdF 166 kostete 4 200 RM.